Heute morgen gehts es zuerst mal in die sogenannte Graffiti-Alley. wie der Name schon sagt, ist es eine Straße bzw. Gasse, wo Künstler ihre Wandgemälde ungestraft und allgemein beachtet anbringen, ändern, präsentieren können. Es ist so ziemlich alles dabei… von bizarrer Kunst über politische Statements bis hin zu wilden Phantasien.





Aber jetzt geht es mit großen Schritten zur ersten kanadische ÖPNV-Experience 2026. Mit der Strab 510 von irgendwo runter ans Wasser mit dem Ziel den Fährhafen zu finden, von wo aus man auf die Toronto-Islands gebracht wird. Was jetzt klingt wie ein Ausflug auf die Caymans oder zumindest zur Insel Mainau, ist der Besuch einiger der Stadt Toronto vorgelagerten, im Lake Ontario gelegenen Grünflächen mit einer kleinen Unterhaltungs- bzw. Verköstigungsindustrie, die aber wohl erst zur High Season so richtig auf Touren kommt. Nett war es trotzdem.







Jetzt geht es zum dem Ort, wo Pufferküsser vermutlich feuchte Höschen bekommen – das Toronto Eisenbahnmuseum mit Schmuckstücken aus mehreren Jahrhunderten… Von Dampf über Diesel bis zum Elektroantrieb ist dort alles vertreten. Bemerkenswerterweise hat man hier nicht einfach ein Museum aufgebaut, sondern einen bis ins Jahr 1972 voll genutzten Eisenbahnbetriebshof inklusive Drehkreisel zur Verteilung der Wagen auf insgesamt 32 Werkstatteinfahrten erhalten und zu musealen und kulinarischen Zwecken umgebaut. Wirklich sehens- und schmeckenswert. Auch für Nicht-Bahn-Enthusiasten ein Hingucker.




Und hier im „Steam Machine“ haben wir uns dann auch ein verfrühtes Abendessen (17.30 Uhr !) gegönnt, um rechtzeitig – bzw. wie immer zu früh – unseren Termin im CN Tower wahrzunehmen. Mit seinen 553 Metern Höhe ist der CN Tower Wahrzeichen und Touristenmagnet. Über 2 Millionen Besucher jährlich lassen sich hier von Höhe, Ingenieurskunst und einer einzigartigen Aussicht beeindrucken.





Danach waren wir einfach nur platt und sind die knapp 2 Kilometer zum Hotel heimgegangen, um uns auf unseren dritten Urlaubstag „vorzubereiten“. Will heißen Packen, auf UBER hoffen und RV übernehmen – das alles am Samstag – ein wenig Vorfreude: es wird ein Ford F 450 Pickups sein. Für Kenner: mehr Hubraum als die meisten deutschen Autos auf 100 km Verbrauche haben! Man liest sich!
