Und natürlich ist heute alles besser. Schließlich waren wir mal wieder von IRVING enttäuscht, IRVING ist eine landesweite Tankstellenkette mit einem Service, der seinesgleichen bitte nicht suchen sollte. Wir sind in diesem Urlaub bereits dreimal drübergestolpert und jedes Mal – auweh! Heute wollten wir gezwungenermaßen volltanken, was bei dem Wagen bedeutet ca. 135 Liter von dem guten Diesel. Das macht derzeit ca. 300 Can$ – doch plötzlich stellt die Tanksäule ab, Höchstabgabemenge erreicht, mehr als 250 Can$ geht nicht. Egal, wieviel der Kunde tanken will. Das nennt sich dann wohl Geschäftssinn! Aber nunja, bei Canadian Tire gab es Propan, die haben ihren Laden im Griff. Wir hätten dort auch gerne getankt, aber dann hätten wir die letzten 20 km schieben müssen. Also, Propan ist wieder voll, Diesel auch fast… Und wir fahren Richtung Shediac, der selbstsernannten Lobsterhauptstadt der Welt. Es dauert ein bisschen, bis wir eine Lokalität finden, die angerichtetes Hummeressen anbietet, die meisten verkaufen gekochtes Hummerfleisch zum mitnehmen. Ist jetzt nicht so der Plan gewesen. Aber es gab schließlich einerseits Lobsterrole und andererseits tatsächlich Lobsterpoutine. Wer hätte es gedacht.





Frisch gestärkt haben wir im IGA (Supermarkt) unsere Vorräte noch ein Mal aufgefrischt und es ging weiter nach Hopewells Rock. Leider war unser ständiger Begleiter – der Regen – sehr aktiv und auch ausdauernd, sodass der Besuch beim weltgrößten Tidehub auf morgen verschoben werden musste, da im strömenden Regen auch die größte Attraktion nicht so richtig zieht…

Also müssen zwei Kuschel-Elche herhalten, um die Laune ein kleines bisschen zu heben.
Außerdem war da noch ein kleiner Fress-Sack unterwegs, der sich von irgendwoher ein Pommes stibitzt hat. Wir hoffen, es bekommt ihm…

Wir fuhren dann noch weiter zur Covered Bridge am Point Wolfe. Wirklich nett gemacht. Durchaus einen Abzweig wert und ein paar Fotos allemal. Seht selbst, wir denken, das hat sich gelohnt.





Anschließend fuhren zu unserer heutigen Schlafstatt, dem Ponderosa Pines Campground. Leider weder Little Joe noch Hopsing zu sehen. Und von Hoss, Adam und Pa auch keine Spur. Wir tragen es mit Fassung und schlagen unser Quartier auf. Zum Trotz und gegen den Regen lassen wir sogar die Markise raus. Egal, was andere machen, wir lassen uns von Naturgewalten nicht unterkriegen. Schlaft gut, wir sehen uns morgen bei hoffentlich besserem Wetter.

