Nun sind wir endlich da. Nachdem wir ca. 8 Stunden im zebradesignten Condorflieger über’n Teich gemacht haben, die Einreise, den Zoll und sämtlich Formalitäten in annähernder Rekordgeschwindigkeit absolviert waren, uns ein Taxifahrer aus einem der Länder, die der alte Mann in Washington als „unfreundlich“ bis „böse“ bezeichnet, für schlappe 100 Can $ ins Hotel nach Downtown chauffiert (ja, für den Preis heißt es CHAUFFIEREN!) hat, haben wir Punkt eins der Todoliste erfüllt: Ankommen!


Einchecken, Zimmer beziehen, Zimmer für die Family fotografieren, bevor es bis zur Unkenntlichkeit entstellt, will heißen bewohnt, ist. Ein wenig auspacken, aber nicht zuviel, weil am Samstag geht es ja schon weiter in Richtung RV.



Als also alles Wesentliche erledigt war, ging es schnell einen Happen essen – wurde mangels optischer Attraktivität nicht auf den Nachfolger des Zelluloid gebannt, hat aber gut geschmeckt. Für Insider: Poutine und Buffalowings. In diesem Sinne gute Nacht und auch schon wieder guten Morgen, weil wir ja bereits Donnerstag haben und unsere im voraus gebuchte HoponHopoff-Bustour angetreten haben.
Das Wetter hätte ein bisschen gnädiger sein können, auch wären ein paar Grad mehr nicht allzu schlecht angekommen, aber man kann ja nicht alles haben. Immerhin: Es hat nicht geregnet! Punkt dafür.
Wir also los, und den Bus abgepasst, aufgesprungen und uns insgesamt zweieinhalb Runden mit Unterbrechung zwecks Auftauen unserer leidgeprüften Körper in Cafés bzw. Foodcourts durch die Innenstadt Torontos schippern lassen, was – wie wir gelernt haben – eigentlich ohne das zweite T ausgesprochen werde – TORONO. Das zweite T stehe für Touristen. Also von nun an Torono, wobei das zweite O eher wie ein halbgeschlossenes A klingt, vergleichbar mit dem elsässischen ÅLLEWIEHL.


Egel, ob Kunst oder Chinatownsymbolik, man spürt gleich: Toronto ist eine Großstadt, die ihr Multikulti offenbar im Rahmen der Möglichkeiten im Griff hat. Die Stadt scheint von und mit ihren Immigranten zu leben und sich nicht nur darüber zu beklagen. Aber jetzt genug der sozialpolitischen Exkurse… Schaut euch einfach die Bilder an, mit Sonne wäre es sicher noch etwas hübscher. Aber auch so war der Tag schön, wenn auch teilweise saufrisch.







Und jetzt gibt es noch was Leckeres auf die Nacht. Wir lesen uns morgen wieder. Bis dahin, haltet die Ohren steif und machts gut. – Grüße aus Toron(t)o!
